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Für wen eignet sich die Besenreiserentfernung?
Die Besenreiserentfernung eignet sich für Frauen und Männer, die sich an sichtbaren, rötlichen oder bläulichen Äderchen an den Beinen stören und sich ein gleichmäßigeres Hautbild wünschen. Besonders bei feinen, oberflächlich verlaufenden Gefäßerweiterungen kann die Verödung eine wirksame Behandlungsmöglichkeit sein.
Grundsätzlich lassen sich sowohl einzelne Besenreiser als auch größere, verzweigte Gefäßnetze behandeln. Wie viele Sitzungen notwendig sind und welches Ergebnis erreicht werden kann, hängt unter anderem von der Anzahl, Größe und Verteilung der betroffenen Gefäße ab.
Nicht in jedem Fall ist eine unmittelbare Verödung sinnvoll. Bei ausgeprägten Krampfadern, Beschwerden oder dem Verdacht auf eine zugrunde liegende Venenerkrankung sollte zunächst eine gefäßmedizinische Abklärung erfolgen. Auch während der Schwangerschaft wird eine kosmetische Besenreiserverödung in der Regel nicht durchgeführt.
Im Ästhetik Zentrum München beurteilt Dr. Hafner als Fachärztin für Gefäßchirurgie die individuellen Voraussetzungen und prüft, ob eine Sklerotherapie geeignet ist. Dabei werden auch mögliche Gegenanzeigen berücksichtigt und die realistisch erreichbaren Behandlungsergebnisse besprochen.
Wie läuft die Besenreiserentfernung ab?
Vor der Behandlung erfolgt eine persönliche Beratung und Untersuchung bei Dr. Hafner im Ästhetik Zentrum München. Dabei werden die sichtbaren Gefäßveränderungen beurteilt und mögliche Beschwerden sowie Vorerkrankungen besprochen. Besteht der Verdacht auf eine zugrunde liegende Venenerkrankung, kann ergänzend eine Doppler- oder Duplexsonografie durchgeführt werden. So lässt sich feststellen, ob eine Verödung der Besenreiser sinnvoll ist oder zunächst andere Gefäßveränderungen behandelt werden sollten.
Die Besenreiserentfernung erfolgt mittels Sklerotherapie. Dabei injiziert Dr. Hafner mit einer sehr feinen Nadel ein spezielles Verödungsmittel direkt in die betroffenen Gefäße. Der Wirkstoff löst eine gezielte Reaktion an der inneren Gefäßwand aus, wodurch sich die Vene verschließt. Im weiteren Verlauf wird das behandelte Gefäß vom Körper schrittweise abgebaut und verblasst zunehmend.
Die Behandlung dauert je nach Anzahl und Ausdehnung der Besenreiser etwa 30 bis 40 Minuten. Eine Betäubung ist normalerweise nicht erforderlich. Während der Injektion kann ein leichtes Stechen oder Brennen auftreten, das in der Regel gut vertragen wird. Da der Eingriff ambulant durchgeführt wird, können Sie das Ästhetik Zentrum München anschließend direkt wieder verlassen.
Nach der Verödung ist ein kurzer Spaziergang empfehlenswert, um die Durchblutung und den venösen Rückfluss zu unterstützen. Je nach Befund kann außerdem das Tragen von Kompressionsstrümpfen für einige Tage bis Wochen sinnvoll sein. Leichte Bewegung ist unmittelbar nach der Behandlung möglich und ausdrücklich erwünscht. Ob und wie lange auf intensiven Sport verzichtet werden sollte, wird individuell besprochen.
In den ersten Tagen können an den behandelten Stellen vorübergehend kleine Blutergüsse, Rötungen oder leichte Verhärtungen auftreten. Zudem sollten die behandelten Hautbereiche zunächst vor intensiver Sonneneinstrahlung und starker Wärme geschützt werden, um das Risiko von Pigmentveränderungen zu reduzieren.
Ob eine weitere Sitzung notwendig ist, hängt vom Umfang der Besenreiser und dem individuellen Behandlungsergebnis ab. Dr. Hafner beurteilt den Heilungsverlauf und bespricht mit Ihnen, ob zusätzliche Behandlungen sinnvoll sind.

Wann sind die Ergebnisse der Besenreiserentfernung sichtbar und wie lange halten sie?
Nach der Verödung verschwinden die behandelten Besenreiser nicht sofort. Zunächst kann es zu leichten Rötungen, Blutergüssen oder einer vorübergehenden dunkleren Verfärbung der Gefäße kommen. Diese Veränderungen gehören zum Heilungsprozess und bilden sich normalerweise schrittweise zurück.
In den folgenden Wochen werden die erfolgreich verödeten Gefäße vom Körper nach und nach abgebaut. Erste Verbesserungen des Hautbildes können häufig nach einigen Wochen sichtbar werden. Bis sich das endgültige Ergebnis beurteilen lässt, können jedoch mehrere Wochen bis Monate vergehen.
Wie deutlich die Besenreiser verblassen, hängt unter anderem von ihrer Größe, Anzahl und Ausprägung ab. Während einzelne feine Äderchen häufig bereits nach einer Sitzung deutlich reduziert werden können, sind bei größeren oder verzweigten Gefäßnetzen mitunter mehrere Behandlungen erforderlich. Eine vollständige Entfernung sämtlicher sichtbarer Besenreiser lässt sich nicht garantieren.
Erfolgreich verödete Gefäße bleiben in der Regel dauerhaft verschlossen. Allerdings verhindert die Behandlung nicht, dass sich im Laufe der Zeit neue Besenreiser bilden. Insbesondere bei einer genetischen Veranlagung, hormonellen Veränderungen oder einer bestehenden Venenschwäche können später erneut sichtbare Äderchen auftreten.
Bei Bedarf lässt sich die Sklerotherapie wiederholen, um neu entstandene Besenreiser gezielt zu behandeln. Im Ästhetik Zentrum München beurteilt Dr. Hafner den individuellen Behandlungserfolg und bespricht, ob weitere Sitzungen sinnvoll sind.

Häufig gestellte Fragen zur Besenreiserentfernung
Die Besenreiserverödung wird in der Regel gut vertragen. Da das Verödungsmittel mit einer sehr feinen Nadel in die betroffenen Gefäße injiziert wird, ist meist nur ein kurzes Stechen oder leichtes Brennen spürbar. Eine Betäubung ist normalerweise nicht erforderlich.
Das hängt von der Anzahl, Größe und Verteilung der Besenreiser ab. Einzelne, kleine Gefäßerweiterungen können häufig bereits nach einer Behandlung deutlich reduziert werden. Bei größeren oder verzweigten Gefäßnetzen sind mitunter mehrere Sitzungen erforderlich. Dr. Hafner kann nach der Untersuchung einschätzen, welcher Behandlungsumfang voraussichtlich notwendig ist.
Erfolgreich verödete Gefäße bleiben in der Regel dauerhaft verschlossen. Allerdings können sich an anderen Stellen neue Besenreiser entwickeln, da die Behandlung eine bestehende Veranlagung zur Entstehung von Gefäßerweiterungen nicht beseitigt. Bei Bedarf können neu entstandene Besenreiser erneut behandelt werden.
Besenreiser sind für sich genommen meist medizinisch unbedenklich und verursachen normalerweise keine Beschwerden. Gelegentlich können sie jedoch gemeinsam mit Krampfadern oder einer anderen Venenerkrankung auftreten. Bei zusätzlichen Symptomen wie geschwollenen, schweren oder schmerzenden Beinen ist deshalb eine gefäßmedizinische Untersuchung empfehlenswert.
Bereits vorhandene Besenreiser verschwinden in der Regel nicht durch Cremes, Massagen oder andere äußerliche Anwendungen. Neben der Sklerotherapie kommen bei bestimmten oberflächlichen Gefäßveränderungen auch Laserbehandlungen infrage. Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von der Größe, Lage und Beschaffenheit der Gefäße ab.
Einmal entstandene Besenreiser bilden sich normalerweise nicht von allein zurück. Eine Ausnahme können Gefäßerweiterungen sein, die während einer Schwangerschaft auftreten. Diese können sich nach der Geburt teilweise wieder zurückbilden. Deshalb wird eine kosmetische Behandlung während der Schwangerschaft üblicherweise nicht durchgeführt.
Nach einer Sklerotherapie können vorübergehend Rötungen, kleine Blutergüsse, Schwellungen, Verhärtungen oder bräunliche Hautverfärbungen auftreten. Gelegentlich entstehen feine neue Gefäßzeichnungen im behandelten Bereich. Selten sind stärkere Entzündungsreaktionen, Hautschädigungen, allergische Reaktionen oder thrombotische Komplikationen möglich. Vor der Behandlung klärt Dr. Hafner Sie ausführlich über die individuellen Risiken auf.
Je nach Ausprägung und Lage der behandelten Gefäße kann eine Kompressionstherapie sinnvoll sein. Kompressionsstrümpfe unterstützen den venösen Rückfluss und können den Behandlungserfolg begünstigen. Ob und wie lange eine Kompression notwendig ist, wird individuell festgelegt.
Leichte Bewegung, insbesondere Spazierengehen, ist unmittelbar nach der Behandlung ausdrücklich erwünscht. Auch normale Alltagsaktivitäten können in der Regel direkt wieder aufgenommen werden. Bei intensivem Sport, schwerem Krafttraining oder starken Wärmebelastungen kann eine vorübergehende Pause sinnvoll sein. Die genauen Empfehlungen richten sich nach dem individuellen Behandlungsumfang.
Nach der Sklerotherapie reagiert die behandelte Haut vorübergehend empfindlicher. Intensive UV-Strahlung und starke Wärmeeinwirkung können Hautreizungen und länger anhaltende Pigmentveränderungen begünstigen. Deshalb sollten die behandelten Bereiche für den empfohlenen Zeitraum vor direkter Sonne geschützt und Saunabesuche zunächst vermieden werden.
Eine genetische Veranlagung lässt sich nicht verhindern. Regelmäßige Bewegung, die Aktivierung der Wadenmuskulatur und das Vermeiden langer Phasen unbewegten Sitzens oder Stehens können jedoch die Venengesundheit unterstützen. Auch ein gesundes Körpergewicht kann sinnvoll sein. Eine sichere Vorbeugung gegen Besenreiser ist dadurch allerdings nicht möglich.
Im Ästhetik Zentrum München beginnen die Kosten für die Behandlung kleinerer Besenreiserbefunde bei 180 €. Die Verödung von Besenreisern an beiden Beinen ist ab 250 € möglich. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem individuellen Befund und dem erforderlichen Behandlungsumfang. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
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