Was sind Krampfadern und wie entstehen sie?
Krampfadern, medizinisch auch Varizen genannt, sind dauerhaft erweiterte Venen, deren natürliche Funktion beeinträchtigt ist. Besonders häufig entstehen sie an den Beinen, da das Blut hier entgegen der Schwerkraft zurück zum Herzen transportiert werden muss. Normalerweise sorgen kleine Venenklappen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließt. Schließen diese Klappen nicht mehr vollständig, kann Blut zurückfließen und sich in den betroffenen Venen stauen.
Durch den erhöhten Druck erweitern sich die Gefäße zunehmend und werden häufig als bläuliche, geschlängelte oder knotig hervortretende Venen unter der Haut sichtbar. Neben diesen äußerlichen Veränderungen können Beschwerden wie schwere, müde oder geschwollene Beine, Spannungsgefühle und Schmerzen auftreten. Bei einer fortgeschrittenen Venenerkrankung sind auch Hautveränderungen und schlecht heilende Wunden möglich.
Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Krampfadern spielt die genetische Veranlagung. Menschen mit einer familiär bedingten Venenschwäche sind häufiger betroffen. Auch mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, da die Elastizität der Gefäßwände und die Funktion der Venenklappen nachlassen können. Weitere begünstigende Faktoren sind Übergewicht, Bewegungsmangel sowie langes Sitzen oder Stehen. Während einer Schwangerschaft können hormonelle Veränderungen und die zusätzliche Belastung des Venensystems ebenfalls zur Entstehung von Krampfadern beitragen.
Krampfadern können grundsätzlich in verschiedenen Körperregionen auftreten, besonders häufig sind jedoch die oberflächlichen Beinvenen betroffen. Je nach Lage und Ausprägung unterscheidet man unter anderem Stammvarizen und Astkrampfadern. Da sich hinter sichtbaren Venenveränderungen unterschiedliche Formen einer Venenerkrankung verbergen können, ist eine genaue Untersuchung wichtig.
Im Ästhetik Zentrum München beurteilt Dr. Hafner mithilfe der Duplexsonografie den Blutfluss und die Funktion der Venenklappen. So lässt sich feststellen, welche Gefäße betroffen sind und ob eine behandlungsbedürftige Venenschwäche vorliegt.

Wann sollten Krampfadern behandelt werden?
Nicht jede sichtbare Krampfader muss unmittelbar entfernt werden. Insbesondere bei gering ausgeprägten Venenveränderungen ohne Beschwerden kann es zunächst ausreichen, den Befund regelmäßig kontrollieren zu lassen. Treten jedoch Schmerzen, Schwellungen oder andere Anzeichen einer gestörten Venenfunktion auf, ist eine gezielte Behandlung häufig sinnvoll.
Typische Beschwerden, die auf eine behandlungsbedürftige Venenerkrankung hinweisen können, sind schwere oder müde Beine, Spannungsgefühle, wiederkehrende Schwellungen sowie Schmerzen entlang der betroffenen Venen. Häufig verstärken sich diese Symptome nach längerem Stehen oder Sitzen und bessern sich durch Bewegung oder das Hochlagern der Beine.
Auch zunehmende Hautveränderungen im Bereich der Unterschenkel sollten ärztlich abgeklärt werden. Dazu gehören bräunliche Verfärbungen, Verhärtungen der Haut oder schlecht heilende Wunden. Solche Veränderungen können auf eine fortgeschrittene chronische Venenschwäche hinweisen. Krampfadern können zudem das Risiko für oberflächliche Venenentzündungen und andere venöse Komplikationen erhöhen.
Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt nicht allein vom sichtbaren Ausmaß der Krampfadern ab. Entscheidend sind insbesondere die Funktion der Venenklappen, der Blutfluss und mögliche Beschwerden. Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung kann Dr. Hafner feststellen, welche Venen betroffen sind und ob eine medizinische Behandlungsindikation besteht.
Im Ästhetik Zentrum München wird auf dieser Grundlage individuell entschieden, ob eine Krampfaderbehandlung empfehlenswert ist und welches Verfahren für den jeweiligen Befund infrage kommt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Krampfadern?
Für die Entfernung von Krampfadern stehen heute verschiedene moderne Verfahren zur Verfügung, mit denen erkrankte Venen gezielt verschlossen oder entfernt werden können. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt insbesondere von der Lage, Größe und Funktion der betroffenen Venen ab. Im Ästhetik Zentrum München wird die Behandlung auf Grundlage einer sorgfältigen gefäßmedizinischen Untersuchung individuell geplant.
Endovenöse Lasertherapie
Die endovenöse Lasertherapie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung erkrankter Stammvenen. Dabei wird unter Ultraschallkontrolle ein dünner Katheter in die betroffene Vene eingeführt. Über eine Laserfaser wird gezielt Wärme an die Gefäßwand abgegeben, wodurch sich die Vene verschließt.
Das Blut wird anschließend über gesunde Venen zurück zum Herzen transportiert. Die verschlossene Vene wird vom Körper im Laufe der Zeit schrittweise umgebaut und abgebaut. Da keine größere operative Entfernung der Vene erforderlich ist, entstehen lediglich kleine Hautzugänge. Die Behandlung kann in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Radiowellentherapie
Die Radiowellentherapie funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die Laserbehandlung. Auch hier wird ein dünner Katheter in die erkrankte Vene eingeführt. Anstelle von Laserenergie kommt jedoch Radiofrequenzenergie zum Einsatz, die eine kontrollierte Erwärmung der Gefäßwand bewirkt. Dadurch verschließt sich die Vene und wird anschließend vom Körper schrittweise abgebaut.
Beide Verfahren gehören zu den endovenösen thermischen Behandlungsmethoden und ermöglichen eine gezielte Behandlung bestimmter Formen von Krampfadern ohne klassische Stripping-Operation. Welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, richtet sich nach dem individuellen Venenbefund.
Miniphlebektomie
Bei der Miniphlebektomie werden oberflächlich verlaufende, geschlängelte Astkrampfadern über sehr kleine Hautöffnungen entfernt. Mithilfe feiner chirurgischer Instrumente können die betroffenen Venenabschnitte vorsichtig herausgelöst werden. Die kleinen Hautzugänge verheilen in der Regel mit nur unauffälligen Narben.
Die Miniphlebektomie eignet sich insbesondere für sichtbare Astkrampfadern und kann bei Bedarf mit einer endovenösen Behandlung kombiniert werden. So lassen sich sowohl die zugrunde liegende Venenschwäche als auch oberflächlich hervortretende Krampfadern gezielt behandeln.
Welche Behandlungsmethode für Sie infrage kommt, bespricht Dr. Hafner nach einer ausführlichen Untersuchung. Dabei werden neben dem medizinischen Befund auch die zu erwartenden Ergebnisse, mögliche Risiken und die notwendige Nachbehandlung berücksichtigt.
Wie läuft die Krampfaderbehandlung ab?
Vor jeder Krampfaderbehandlung erfolgt eine ausführliche Beratung und gefäßmedizinische Untersuchung bei Dr. Hafner im Ästhetik Zentrum München. Mithilfe der Duplexsonografie werden der Blutfluss, die Funktion der Venenklappen und der Zustand der betroffenen Gefäße beurteilt. Dabei werden auch bestehende Beschwerden, Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren berücksichtigt. Auf Grundlage dieser Untersuchung wird entschieden, welches Behandlungsverfahren für den individuellen Befund geeignet ist.
Die eigentliche Behandlung richtet sich nach der Lage und Ausprägung der Krampfadern sowie der gewählten Methode. Bei endovenösen Verfahren wie der Laser- oder Radiowellentherapie wird die erkrankte Vene über einen dünnen Katheter von innen verschlossen. Oberflächlich verlaufende Astkrampfadern können dagegen im Rahmen einer Miniphlebektomie über kleine Hautzugänge entfernt werden. Je nach Befund kann auch eine Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll sein.
Die Krampfaderbehandlung erfolgt in der Regel ambulant und dauert abhängig vom Umfang etwa 30 bis 120 Minuten. Eine Vollnarkose ist bei den genannten Verfahren normalerweise nicht erforderlich. Je nach Behandlungsmethode wird eine örtliche Betäubung eingesetzt, um den Eingriff möglichst angenehm zu gestalten.
Nach der Behandlung können Sie das Ästhetik Zentrum München normalerweise noch am selben Tag wieder verlassen. Leichte Bewegung, insbesondere Spazierengehen, ist unmittelbar im Anschluss empfehlenswert, da sie den venösen Blutfluss unterstützt. Für etwa ein bis zwei Wochen kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen notwendig sein. Wie lange diese getragen werden sollten, hängt vom jeweiligen Verfahren und dem individuellen Befund ab.
In den ersten Tagen können vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen, Spannungsgefühle oder eine leichte Druckempfindlichkeit entlang der behandelten Venen auftreten. Normale Alltagsaktivitäten sind meist nach kurzer Zeit wieder möglich. Auf intensive sportliche Belastungen sollte je nach Eingriff zunächst verzichtet werden. Häufig ist eine vollständige körperliche Belastung nach etwa ein bis zwei Wochen wieder möglich.
Im Rahmen der Nachsorge kontrolliert Dr. Hafner den Heilungsverlauf und bei Bedarf mithilfe einer Ultraschalluntersuchung das Behandlungsergebnis. So lässt sich überprüfen, ob die betroffenen Venen erfolgreich behandelt wurden und ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Welche Ergebnisse sind nach einer Krampfaderbehandlung zu erwarten und wie dauerhaft sind sie?
Wann die Ergebnisse einer Krampfaderbehandlung sichtbar werden, hängt vom eingesetzten Verfahren und dem individuellen Befund ab. Bei einer Miniphlebektomie werden die betroffenen oberflächlichen Krampfadern unmittelbar entfernt. Nach einer Laser- oder Radiowellentherapie verschließen sich die behandelten Venen, werden anschließend vom Körper schrittweise umgebaut und bilden sich im Laufe der Zeit zurück.
In den ersten Tagen und Wochen können Blutergüsse, leichte Schwellungen oder Verhärtungen das Erscheinungsbild der Beine noch beeinflussen. Mit fortschreitender Heilung gehen diese Veränderungen normalerweise zurück. Bis sich das endgültige kosmetische Ergebnis beurteilen lässt, können mehrere Wochen bis Monate vergehen.
Neben der sichtbaren Veränderung kann die Behandlung auch bestehende Beschwerden lindern. Insbesondere Schweregefühle, Spannungen, Schmerzen oder venös bedingte Schwellungen können sich verbessern, wenn die zugrunde liegende Funktionsstörung erfolgreich behandelt wurde. Wie deutlich die Beschwerden zurückgehen, hängt von der Ausprägung der Venenerkrankung und möglichen weiteren Ursachen ab.
Erfolgreich verschlossene oder entfernte Venen bleiben in der Regel dauerhaft ausgeschaltet. Die Behandlung beseitigt jedoch nicht die individuelle Veranlagung zu einer Venenschwäche. Deshalb können sich im Laufe der Jahre an anderen Stellen neue Krampfadern entwickeln, die gegebenenfalls eine weitere Behandlung erforderlich machen.
Im Ästhetik Zentrum München kontrolliert Dr. Hafner den Behandlungserfolg und beurteilt, ob die betroffenen Venen ausreichend behandelt wurden. Bei Bedarf können ergänzende Maßnahmen oder spätere Kontrolluntersuchungen sinnvoll sein, um die langfristige Venengesundheit zu unterstützen.

Häufige Fragen zur Krampfaderbehandlung in München
Nicht jede Krampfader muss entfernt werden. Ob eine Behandlung medizinisch sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Funktion der Venenklappen, möglichen Beschwerden und dem Ausmaß der Venenerkrankung ab. Auch wenn Krampfadern zunächst nur optisch stören, empfiehlt sich eine gefäßmedizinische Untersuchung, um eine zugrunde liegende Venenschwäche auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen.
Moderne Verfahren zur Krampfaderbehandlung sind in der Regel gut verträglich. Die Eingriffe erfolgen meist unter örtlicher Betäubung, sodass während der Behandlung normalerweise keine stärkeren Schmerzen auftreten. Anschließend können vorübergehend Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühle oder leichte Schmerzen entstehen, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage nachlassen.
Beide Verfahren gehören zu den endovenösen thermischen Behandlungsmethoden. Sie verschließen erkrankte Venen mithilfe gezielt eingesetzter Wärme von innen. Beide Methoden können bei geeigneten Befunden gute Behandlungsergebnisse erzielen. Welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Verlauf und Durchmesser der betroffenen Venen sowie den anatomischen Gegebenheiten ab.
Viele Krampfadern lassen sich heute ohne klassische Venenoperation behandeln. Bei der endovenösen Laser- oder Radiowellentherapie wird die erkrankte Vene über einen dünnen Katheter verschlossen. Ein operatives Herausziehen der Stammvene ist dabei nicht notwendig. Allerdings handelt es sich auch bei diesen minimalinvasiven Verfahren um medizinische Eingriffe.
Die Behandlungsdauer hängt vom gewählten Verfahren, der Anzahl der betroffenen Venen und dem Umfang des Eingriffs ab. In der Regel dauert eine Krampfaderbehandlung etwa 30 bis 120 Minuten. Die meisten Behandlungen können ambulant durchgeführt werden, sodass kein stationärer Klinikaufenthalt erforderlich ist.
Nach einer Krampfaderbehandlung kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen für etwa ein bis zwei Wochen empfohlen werden. Die genaue Dauer richtet sich nach dem eingesetzten Verfahren und dem individuellen Heilungsverlauf. Kompression kann dazu beitragen, Schwellungen und Beschwerden nach dem Eingriff zu reduzieren.
Leichte Alltagsaktivitäten und Spaziergänge sind meist unmittelbar nach der Behandlung möglich und sogar erwünscht. Viele Patientinnen und Patienten können bereits nach ein bis zwei Tagen wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Bei körperlich anstrengender Arbeit oder intensivem Sport kann eine längere Pause erforderlich sein. Häufig ist eine volle sportliche Belastung nach etwa ein bis zwei Wochen wieder möglich.
Erfolgreich entfernte oder dauerhaft verschlossene Venen bilden sich normalerweise nicht erneut als funktionsfähige Krampfadern aus. Da die genetische Veranlagung zu einer Venenschwäche bestehen bleibt, können sich jedoch an anderen Stellen neue Krampfadern entwickeln. Auch ein Wiederauftreten von behandlungsbedürftigen Venenveränderungen ist möglich. Regelmäßige Bewegung, die Vermeidung langen unbewegten Stehens oder Sitzens und gegebenenfalls Kontrolluntersuchungen können die Venengesundheit unterstützen.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei der Entfernung von Krampfadern Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten. Zu den häufigeren vorübergehenden Beschwerden gehören Blutergüsse, Schwellungen, Verhärtungen und Druckempfindlichkeit. Seltener können Entzündungen, Infektionen, Empfindungsstörungen oder Thrombosen auftreten. Welche Risiken im individuellen Fall bestehen, erläutert Dr. Hafner im persönlichen Beratungsgespräch.
Die Kosten richten sich nach dem Behandlungsverfahren und dem Umfang der erforderlichen Maßnahmen. Im Ästhetik Zentrum München beginnen die Kosten für eine Miniphlebektomie bei etwa 500 Euro und für eine endovenöse Lasertherapie bei etwa 1.500 Euro. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Nach der Untersuchung erhalten Sie eine individuelle Einschätzung der voraussichtlichen Behandlungskosten.
Diese Behandlungen könnten Sie auch interessieren

Jetzt Wunschtermin buchen
Diese Behandlung wird angeboten von:


Kontakt
Ästhetik Zentrum München
Altheimer Eck 10
80331 München
089 896 740 20
kontakt@aezm.de
Öffnungszeiten:
Mo - Do: 9:00 - 18:00 Uhr
Fr: 9:00 - 14:00 Uhr
Sa: Termine nach Vereinbarung

Mehr über das AEZM-Konzept
Im Ästhetik Zentrum in München sind Ärzte/-innen und Fachärzte/-innen niedergelassen, die auf selbständiger Basis behandeln und sich auf ästhetische Behandlungen spezialisiert haben.
Die AEZM Ästhetik München GmbH schließt selbst keine Behandlungsverträge ab oder behandelt Patienten.




