Gefäßerkrankungen frühzeitig erkennen
Erkrankungen der Blutgefäße entwickeln sich häufig schleichend. Ablagerungen an den Gefäßwänden, Verengungen oder krankhafte Erweiterungen können über Jahre entstehen, ohne zunächst deutliche Beschwerden zu verursachen. Umso wichtiger ist es, mögliche Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und medizinisch einzuordnen.
Der Gefäßultraschall bietet die Möglichkeit, die Beschaffenheit und Durchblutung wichtiger Arterien ohne operativen Eingriff zu untersuchen. Mithilfe der Doppler- und Duplexsonografie lassen sich unter anderem Veränderungen der Gefäßwände, Engstellen und Auffälligkeiten im Blutfluss feststellen.
Im Ästhetik Zentrum München nutzt Dr. Hafner diese Untersuchungsverfahren sowohl zur gezielten Abklärung von Beschwerden als auch zur Kontrolle bereits bekannter Gefäßerkrankungen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine individuelle Einschätzung des Gefäßrisikos und die Entscheidung, ob weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen notwendig sind.
Wann ist ein Gefäßultraschall sinnvoll?
Eine Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße kann helfen, die Ursachen bestimmter Beschwerden abzuklären oder bereits bekannte Gefäßveränderungen zu kontrollieren. Auch bei einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann eine gezielte Untersuchung einzelner Arterien sinnvoll sein.
Zu den möglichen Gründen für einen Gefäßultraschall gehören:
- Beinschmerzen beim Gehen: Insbesondere, wenn die schmerzfrei mögliche Gehstrecke zunehmend kürzer wird.
- Kalte Füße oder Durchblutungsstörungen: Zur Abklärung möglicher Verengungen der Beinarterien.
- Bekannte Gefäßerkrankungen: Zur Kontrolle bereits festgestellter Ablagerungen oder Gefäßverengungen.
- Erhöhtes Gefäßrisiko: Beispielsweise bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen oder weiteren Risikofaktoren.
- Verdacht auf ein Bauchaortenaneurysma: Zur Untersuchung einer möglichen Erweiterung der Bauchschlagader.
- Medizinische Verlaufskontrollen: Um die Entwicklung bestehender Gefäßveränderungen zu beobachten.
Ob eine Ultraschalluntersuchung empfehlenswert ist und welche Blutgefäße dabei untersucht werden sollten, hängt von Ihrer persönlichen Krankengeschichte, möglichen Beschwerden und individuellen Risikofaktoren ab. Dr. Hafner berät Sie im Ästhetik Zentrum München zum geeigneten Untersuchungsumfang.
Welche Gefäße können mit Ultraschall untersucht werden?
Mit modernen Ultraschallverfahren lassen sich verschiedene Arterien untersuchen und mögliche Veränderungen der Gefäßwände oder des Blutflusses erkennen. Im Ästhetik Zentrum München bietet Dr. Hafner insbesondere Untersuchungen der Halsschlagadern, der Beinarterien und der Bauchschlagader an.
Ultraschall der Halsschlagadern (Carotis-Doppler)
Die Halsschlagadern sind wesentlich an der Blutversorgung des Gehirns beteiligt. Durch arteriosklerotische Ablagerungen können sich die Gefäße im Laufe der Zeit verengen und die Durchblutung beeinträchtigen.
Bei der Untersuchung mit Doppler- und Duplexsonografie werden die Gefäßwände und der Blutfluss beurteilt. So lassen sich beispielsweise Ablagerungen (Plaques) und Verengungen der Halsschlagadern erkennen und hinsichtlich ihrer Bedeutung einschätzen.
Ergänzend kann Dr. Hafner die sogenannte Intima-Media-Dicke (IMT) messen. Dabei wird die Dicke bestimmter Schichten der Gefäßwand bestimmt. Der Messwert kann zusätzliche Hinweise auf Gefäßveränderungen liefern und wird gelegentlich im Zusammenhang mit dem Begriff „Gefäßalter“ verwendet. Eine genaue Bestimmung des biologischen Gefäßalters ist damit allerdings nicht möglich.
Ultraschall der Beinarterien
Die Beinarterien versorgen die Beine mit sauerstoffreichem Blut. Werden diese Gefäße durch Ablagerungen verengt, kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Eine mögliche Folge ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), die umgangssprachlich auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet wird.
Typische Hinweise sind belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen, eine zunehmend eingeschränkte Gehstrecke oder auffällig kalte Füße.
Mithilfe der Duplexsonografie untersucht Dr. Hafner die Durchblutung der Beinarterien und beurteilt mögliche Engstellen. Die Untersuchung hilft dabei, arterielle Durchblutungsstörungen zu erkennen und den Bedarf weiterer diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen einzuschätzen.
Ultraschall der Bauchschlagader (Aorta)
Die Bauchschlagader gehört zu den größten Arterien des Körpers. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich ihre Gefäßwand krankhaft erweitern. Eine solche Erweiterung wird als Bauchaortenaneurysma bezeichnet und bleibt häufig über längere Zeit ohne erkennbare Beschwerden.
Mit einer Ultraschalluntersuchung lässt sich der Durchmesser der Bauchschlagader bestimmen. Dadurch können mögliche Erweiterungen festgestellt und bei bereits bekannten Veränderungen im Verlauf kontrolliert werden.
Besonders bei entsprechenden Risikofaktoren oder einer familiären Vorbelastung kann die Untersuchung zur Früherkennung sinnvoll sein. Ob und wann ein Ultraschall der Bauchschlagader empfehlenswert ist, wird anhand des individuellen Risikoprofils entschieden.
Wie läuft ein Gefäßultraschall ab?
Vor der Ultraschalluntersuchung bespricht Dr. Hafner mit Ihnen Ihre Beschwerden, mögliche Vorerkrankungen und individuelle Risikofaktoren. Anhand dieser Informationen wird festgelegt, welche Blutgefäße untersucht werden und worauf bei der Diagnostik besonders zu achten ist.
Für die Untersuchung wird etwas Kontaktgel auf die Haut aufgetragen. Anschließend führt Dr. Hafner den Ultraschallkopf über die entsprechende Körperregion. Die Blutgefäße und ihre Wände werden dabei auf einem Bildschirm sichtbar. Mithilfe der Doppler- und Duplexsonografie lassen sich zusätzlich die Fließrichtung und Geschwindigkeit des Blutes beurteilen. So können mögliche Verengungen, Ablagerungen oder andere Gefäßveränderungen erkannt werden.
Der Gefäßultraschall ist schmerzfrei, nicht invasiv und ohne Strahlenbelastung. Die Untersuchungsdauer richtet sich danach, welche Gefäße beurteilt werden und wie umfangreich die Diagnostik ausfällt. Eine besondere Nachsorge ist normalerweise nicht erforderlich, sodass Sie Ihren gewohnten Aktivitäten unmittelbar danach wieder nachgehen können.
Im Anschluss erläutert Dr. Hafner Ihnen die Untersuchungsergebnisse und deren medizinische Bedeutung. Sollten Auffälligkeiten festgestellt werden, bespricht sie mit Ihnen, ob weitere Untersuchungen, regelmäßige Kontrollen oder gezielte Behandlungsmaßnahmen sinnvoll sind.

Häufige Fragen zum Gefäßultraschall in München
Nein, die Untersuchung ist normalerweise vollkommen schmerzfrei. Der Ultraschallkopf wird mit etwas Kontaktgel über die Haut bewegt. Lediglich bei der Untersuchung tiefer liegender Gefäße kann ein leichter Druck erforderlich sein, der kurzzeitig als unangenehm empfunden werden kann.
Die Dopplersonografie nutzt Ultraschallwellen, um die Bewegung des Blutes und damit unter anderem die Fließgeschwindigkeit und Flussrichtung zu erfassen. Bei der Duplexsonografie werden diese Informationen mit einer bildlichen Darstellung der Blutgefäße kombiniert. Dadurch lassen sich sowohl die Gefäßwände als auch die Durchblutungsverhältnisse beurteilen.
Ja, arteriosklerotische Veränderungen lassen sich in vielen gut zugänglichen Arterien mittels Ultraschall erkennen. Dazu zählen beispielsweise Ablagerungen an den Gefäßwänden, sogenannte Plaques, sowie daraus entstehende Verengungen. Allerdings können nicht sämtliche Blutgefäße des Körpers gleichermaßen zuverlässig mit Ultraschall untersucht werden.
Bei der umgangssprachlich als Gefäßaltermessung bezeichneten Untersuchung wird unter anderem die Intima-Media-Dicke (IMT) der Halsschlagader bestimmt. Dieser Wert beschreibt die Dicke bestimmter Schichten der Gefäßwand und kann ergänzende Hinweise auf Gefäßveränderungen liefern. Ein exaktes biologisches Alter der Blutgefäße lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Die Ergebnisse müssen immer gemeinsam mit weiteren Risikofaktoren beurteilt werden.
Durch die Untersuchung der Halsschlagadern können bestimmte Gefäßveränderungen erkannt werden, die für das Schlaganfallrisiko von Bedeutung sein können. Dazu gehören insbesondere arteriosklerotische Ablagerungen und Verengungen. Ein Gefäßultraschall kann einen Schlaganfall allerdings weder sicher vorhersagen noch unmittelbar verhindern. Die Ergebnisse dienen vielmehr dazu, mögliche Risiken medizinisch einzuordnen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.
Nein. Anders als bei Röntgenuntersuchungen oder einer Computertomografie werden beim Gefäßultraschall keine ionisierenden Strahlen eingesetzt. Die Untersuchung arbeitet mit Schallwellen und kann bei entsprechender medizinischer Indikation auch wiederholt durchgeführt werden.
Für einen Ultraschall der Halsschlagadern oder Beinarterien ist in der Regel keine besondere Vorbereitung notwendig. Bei der Untersuchung der Bauchschlagader kann es hingegen sinnvoll sein, einige Stunden vorher nichts zu essen, da Darmgase die Sicht auf die Gefäße erschweren können. Ob Sie nüchtern erscheinen sollten, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung.
Das hängt von der individuellen medizinischen Situation ab. Bei bereits bekannten Gefäßverengungen, Erweiterungen oder anderen Auffälligkeiten können regelmäßige Verlaufskontrollen empfehlenswert sein. Ohne Beschwerden oder besondere Risikofaktoren ist eine routinemäßige Wiederholung dagegen nicht grundsätzlich notwendig. Dr. Hafner beurteilt anhand Ihrer Untersuchungsergebnisse, ob und in welchen Abständen weitere Kontrollen sinnvoll sind.
Diese Behandlungen könnten Sie auch interessieren

Jetzt Wunschtermin buchen
Diese Behandlung wird angeboten von:


Kontakt
Ästhetik Zentrum München
Altheimer Eck 10
80331 München
089 896 740 20
kontakt@aezm.de
Öffnungszeiten:
Mo - Do: 9:00 - 18:00 Uhr
Fr: 9:00 - 14:00 Uhr
Sa: Termine nach Vereinbarung

Mehr über das AEZM-Konzept
Im Ästhetik Zentrum in München sind Ärzte/-innen und Fachärzte/-innen niedergelassen, die auf selbständiger Basis behandeln und sich auf ästhetische Behandlungen spezialisiert haben.
Die AEZM Ästhetik München GmbH schließt selbst keine Behandlungsverträge ab oder behandelt Patienten.




